Englisch (oder besser gesagt: Wirtschaftsenglisch) entscheidet darüber, wer zu den Gewinnern der Globalisierung gehört

… oder wer ihr hinterher läuft.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass unter den Menschen mit ernsthaften Karriere-Vorstellungen ein solides Business-Englisch immer mehr zur absoluten Grundvoraussetzung wird.

Die Folge:

Business-Englisch Kurse (und allen voran die Crashkurs-Variante) schießen wie Pilze aus dem Boden.

Solche Wirtschaftsenglisch-Kurse versprechen „verhandlungssicheres Geschäftsenglisch“ innerhalb kürzester Zeit. In der Regel dauert ein solcher Kurs zwischen zwei und sieben Tage.

Die Anbieter überschlagen sich mit Versprechungen wie „bis zu 900 neue Wörter in einer Woche“.

Doch ist das überhaupt realistisch?

Und was darfst du ÜBERHAUPT von solchen Crashkursen erwarten? Sind sie ihr Geld wert oder doch nur eine weitere Möglichkeit, um sein hart verdientes Geld sinnlos zu verbrennen?

In diesem Artikel werden alle diese Fragen beantwortet.

Und solltest du dich schließlich dazu entschließen, an einem solchen Kurs teilzunehmen, erhältst du DIE Anleitung dafür, wie du jeden Business Englisch Crashkurs zum vollen Erfolg machst – ja: sogar wie du garantiert der beste Teilnehmer des Events sein wirst.

Dafür musst du die über die drei Fallen bewusst werden, in die fast jeder Crashkurs Teilnehmer völlig blauäugig hineintappt, und wie du diese Fallen erfolgreich vermeidest: Damit du tatsächlich innerhalb absolut kürzester Zeit verhandlungssicheres Wirtschaftsenglisch beherrschst.

Video: Schneller Sprachen lernen

Crashkurse stehen im Widerspruch zur Lernpsychologie

Sowohl die klassischen Vertreter der Lernpsychologie, wie Hermann Ebbinghaus, als auch alternative Vertreter aus der Lernforschung, wie zum Beispiel Vera Birkenbihl, sind sich über die Natur das Lernen zumindest in einer Sache einig:

Der menschliche Prozess des Lernens verläuft grundsätzlich exponentiell.

Das bedeutet ganz einfach, dass wir in einer neu zu erlernenden Disziplin kurzfristig sehr langsame Fortschritte machen. Wir müssen zunächst die grundlegenden Konzepte verstehen, verinnerlichen und schließlich automatisieren.

Ist diese solide Grundlage einmal geschaffen, steigert sich die Erfolgsrate des Lernens mittelfristig enorm.

Mit anderen Worten kann man mit einiger Erfahrung in einem Lernfeld in 2 Stunden die Menge an Stoff lernen Für die man als Anfänger Zwei Tage bräuchte.

„Was hat das jetzt mit Business-Englisch Crashkursen zu tun???“

Bleib bei mir… wir bilden gerade sozusagen das solide Fundament für den großen AHA-Moment der gleich kommen wird…

Schauen wir uns einmal die sogenannte Blender-Lernkurve an:

Von links nach rechts ist die Menge Lernstoff angegeben, die gelernt werden muss, um eine Fähigkeit zu 100% zu beherrschen.

In unserem Fall also absolut perfektes Business-Englisch zu sprechen. Von unten nach oben wird der Lernaufwand angegeben – also, wie viel Zeit und Aufwand du erbringen musst, um die entsprechende Menge an Stoff zu lernen.

Wie du leicht erkennst ist gerade die erste Lernphase besonders anstrengend und zäh (die Grundlagen müssen geschaffen werden). Es muss sehr viel Lernaufwand betrieben werden, um eine vergleichsweise kleine Menge des gesamten Stoffs zu erschließen.

Sobald allerdings einmal die Grundlagen geschaffen sind, wirst du mit sehr wenig Aufwand sehr große Fortschritte machen:

Um schließlich eine Fähigkeit meisterhaft zu beherrschen, wird es für eine Weile wieder etwas anstrengender:

Das letzte Stück fühlt sich dafür aber fast wie ein Spaziergang an:

Dieser Verlauf ist übrigens typisch für so gut wie jedes Feld, in dem du vom blutigen Anfänger zum Meister werden willst.

In einem Business Englisch Crashkurs (oder jedem anderen Intensivkurs für Anfänger) werden diese fundamentalen Prinzipien praktisch komplett verdreht: Es wird von Anfang an ein riesiges Pensum abverlangt, was zu diesem Lernzeitpunkt so gut wie kein Mensch tatsächlich verarbeiten kann.

Die Wissenschaft sagt uns also, dass ein Sprach-Crashkurs eigentlich überhaupt keinen Sinn machen kann, weil gerade zu Beginnen die mengenmäßige Aufnahmefähigkeit an Lernstoff am geringsten ist.

In der Praxis sieht es in der Regel so aus, dass nach anfänglicher Euphorie, bei fast jedem Kursteilnehmer ganz schnell die Ernüchterung einsetzt: Man schaltet geistig ab und man hofft einfach nur, dass der Kusstag bald vorbei ist. Ganz von dem schlechten Gewissen einmal abgesehen, wenn man sich eingestehen muss, bares Geld verschwendet zu haben.

Es gibt allerdings eine ziemlich sichere Möglichkeit, jeden Crashkurs trotzdem zum vollen Erfolg zu machen.

Das Vokabular ist der Flaschenhals – doch es gibt eine Lösung…

Einen Grundbestand an (Fach-)Vokabular zu kennen, ist wie die wichtigsten Akkorde auf dem Klavier spielen zu können. Du kannst den größten und respektabelsten Großmeister als Klavierlehrer haben; wenn du nicht die wichtigst Akkorde beherrschst, dann wird dir selbst der größte Lehrer in kurzer Zeit kaum etwas beibringen können.

Genauso verhält es sich mit dem Sprachenlernen und dem Vokabular. Das Vokabular ist gerade in solchen Intensivkursen der absolute Flaschenhals.

Während man bei Grammatik-Themen noch einigermaßen mitkommt, fühlt man sich schnell von der riesigen Menge von neuem Vokabular überfordert. Ein weiteres aktives Teilnehmen am Kurs ist dann kaum noch möglich: Die Vokabeln von gestern werden nun vorausgesetzt – und davon kannst du nach langem Überlegen nur eine handvoll und mit viel Mühe abrufen.

Es fehlen einem, im wahrsten Sinne des Wortes, die Worte.

Dementsprechend ist es von absoluter Wichtigkeit, sich den RICHTIGEN Grundbestand an englischem Wirtschaftsvokabular anzueignen, bevor man auch nur daran denkt, die erste Stunde eines Crashkurses zu besuchen.

Die gute Nachricht:

Das ist gar keine große Sache! Nachfolgend zeige ich dir den absolut schnellstmöglichen Weg, um sich perfekt auf einen Business Englisch Crashkurs vorzubereiten; sodass sich jeder Cent der Kursgebühren zu einer goldwerten Investition in deine berufliche Zukunft verwandelt.

Drei Schritte zur perfekten Business Englisch Crashkurs Vorbereitung

Schritt 1: Lade dir die kostenlose Karteikarten-App „ANKI“ runter.

ANKI ist eine absolut geniale App (lass dich nicht von der langweiligen Aufmachung täuschen!).

Du kannst dir ANKI wie ein Karteikarten System vorstellen, bei dem du auf der einen Seite die Vokabel und auf der anderen Seite die Übersetzung notierst, um dich im Anschluss selbst abzufragen. Klingt an sich nicht besonders aufregend.

Hier kommt der interessante Teil…

Diese Software arbeitet mit einem speziellen Algorithmus, wobei jede einzelne Vokabel individuell vom System gemanaged wird. Je nachdem, wie gut oder schlecht du dich an die Vokabel erinnert hast, wird das Intervall bis zur nächsten Wiederholung entweder verlängert beziehungsweise verkürzt.

Und genau das führt dazu, dass du jede einzelne Vokabel nur genauso oft wiederholst, wie es unbedingt notwendig ist, um sie mit maximaler Geschwindigkeit in deinem Langzeitgedächtnis zu verankern.

Diese Technologie für den Wortschatzaufbau nutzten zu können – das ist wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht!

Sobald du die Software installiert hast, lädst du dir am besten gleich auch die kostenlose Vokabel-Datenbank für Business Englisch herunter und installierst diese Datenbank (in ANKI „Stapel“ genannt).

Schritt 2: Starte noch heute dein neues Erfolgs-Ritual!

Mache es von heute an zu Deiner festen Routine, jeden Tag mindestens 30 Minuten lang mit ANKI deinen englischen (Fach-)Wortschatz zu trainieren. Übe den oben beschriebenen Wirtschaftsenglisch-Stapel so lange, bis in den Statistiken von ANKI mindestens 300 Vokabeln als „gelernt“ markiert sind.

Bild

Diese Statistik kannst du einsehen, wenn du im Startbildschirm von Anki oben rechts auf das Statistik-Symbol klickst. Scrolle dann komplett runter, bis du das Kuchendiagramm siehst.

„Gelernte Karten“ heißen bei Ankie übrigens „Alte Karten“ und sie sind dunkelgrün markiert.

Schritt 3: Nutze die effektivste Merk-Technik der Welt, die auch echte Gedächtnis-Weltmeister verwenden, um Über 50 Wörter in 5 Minuten auswendig zu lernen

In einem anderen Artikel habe ich von einem Experiment [LINK] berichtet, dass von der Spiegel-Online Redaktion durchgeführt wurde. Dabei hat eine Gruppe von Schülern verschiedene Vokabel-Lernmethoden getestet. Die Methoden reichten vom klassischen „Vokabel-Liste-mit-einem-Deckblatt-runterbeten“ bis hin zu modernen Sprachlern-Apps.

Herausgekommen ist dabei, dass die sogenannte „Schlüsselwortmethode“ die mit Abstand wirksamste Technik ist, um mit dramatischer Geschwindigkeit einen Fremdsprachen-Wortschatz aufzubauen.

Es kommt sogar noch besser:

Die Schlüsselwortmethode kannst du sofort anwenden, um durchschnittlich über 300% schneller Vokabular zu lernen. Und zwar vom ersten Tag an! Das ist nicht irgendeine Zahl, sondern durch Studien belegt [LINK].

Du solltest dir diese hocheffiziente Technik also dringend einmal genauer Anschauen. Es wird sich lohnen!

Fazit: Business Englisch Crashkurse sind nur bei guter Vorbereitung empfehlenswert

In erster Linie sind Crashkurse jeder Art eine reine Marketing-Erfindung: Sie spielen mit der Hoffnung vieler Menschen, innerhalb kürzester Zeit unrealistisch große Erfolge zu erzielen.

Wie du vorhin gelernt hast, entspricht das in keiner Weise der menschlichen Natur des Lernens; vielmehr widersprechen sie den Erkenntnissen moderner Lernpsychologie.

Allerdings…

Eine intelligente Vorbereitung und realistische Erwartungshaltung vorausgesetzt, lässt sich deine Verhandlungssicherheit im Geschäftsenglisch tatsächlich innerhalb kürzester Zeit enorm steigern, sodass du selbst die teuersten Kurse im Ausland als lohnende Investitionen betrachten wirst.

Plane dafür unbedingt eine ausreichend lange Vorbereitungszeit ein, und investiere jeden Tag etwas Zeit in den Aufbau eines Fachwortschatzes (ANKI!).

Dann wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Kursbeste/-r aus deinem nächsten Sprachkurs hervorgehen.

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